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Der Arbeitersportverein aus Leumnitz beginnt mit dem Ausbau
der "Zoche" als Freibad.
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Durch den Ortsgruppenführer des "Stahlhelm-Vereins"
Kamerad Franz werden mehrere neue Stahlhelmkameraden vereidigt.
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12.06.1932
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Gegen 18.30 Uhr landete unfreiwillig im Laasener Grund hinter
der Bismarck-Säule ein mit 2 Personen besetzter Ballon mit
dem Namen "Schwarzenberg".
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Die Orte Schwaara, Trebnitz und Laasen feiern das
Reichserntedankfest. Träger der Veranstaltung war der
Stützpunkt Trebnitz der NSDAP. Das Fest begann mit einem
Gottesdienst in der Kirche, im Anschluß daran erfolgte eine
Kranzniederlegung zur Ehrung der Gefallenen. Höhepunkt des
Festes war der große Festzug, an dem geschmückte
Schubkarren und Handwagen, viele Reiter mit ihren schönen
Pferden teilnahmen. Eine Kapelle begleitete den Festumzug durch
die drei beteiligten Orte. Mit einem Festball im Gasthof
"Deutsches Haus" endete das unter sehr großer
Beteiligung stattgefundene Reichserntedankfest.
Mit dem Bau der
Kanalisation für einen Teil der Dorfanlage in Laasen wird
begonnen.
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1933
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Der Pfarrer Arnold Köhler beendet seinen Dienst in
Trebnitz und die Verwaltung der Pfarrstelle wird durch Pfarrer,
Volkmar Schulze übernommen.
Bei Ausschachtungsarbeiten zum
Bau des Hauses Walther in der Nähe des Trebnitzer Bahnhofes
fand man bis zu brotlaibgroße Eisensteine.
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01.04.1934
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Die Gaststätte "Golde" in Laasen wird von Willy
Behlow (Schwiegervater von Gustav Golde) übernommen.
Für
die Gemeinden Trebnitz, Schwaara und Laasen wird das Standesamt
in Trebnitz eingerichtet.
Der Bauer Ernst Gerhardt wird zum
Standesbeamten der Orte ernannt.
Die Kirche und die Kirchhofmauer
werden neu verputzt und das Innere der Kirche wird vollständig
erneuert. Die Arbeiten wurden von dem Bauunternehmer Hermann
Dietzmann und Max Eichhorn ausgeführt.
Dr. Wilhelm
Ebersbach, (Hofkammerpäsident der Fürstlichen Hofkammer
in Gera) beendet seine Pachtzeit auf dem Kammergut in Laasen.
Nachfolger wird sein Sohn, Robert Ebersbach, der 1945 das
Kammergut in Laasen verließ.
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Der "Turnverein Trebnitz/Schwaara" beschließt
eine neue Satzung. Die Wahl von Vereinsführer und
Stellvertreter hat aller 3 Jahre zu erfolgen. Erneut werden
Rudolf Voigt und Oskar Gerhardt in den Vorstand gewählt.
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| 24.10.1935 |
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Die neuen Gemeinderäte Paul Hemmann, Paul Fröhlich,
Alwin Dietzmann, Willy Gerhardt und Ernst Gerhardt werden
vereidigt. Paul Fröhlich empfängt Dank und Anerkennung
für seine 20jährige Gemeinderatstätigkeit durch
den Bürgermeister.
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1935
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Ein Finanzausschuß mit Vorsitz von Willy Gerhardt und
ein Wasserausschuß mit Vorsitz von Hermann Dietzmann und
Ernst Gerhardt werden gebildet.
Zwischen der Kirchgemeinde und
dem Schulvorstand kommt es zu großen Auseinandersetzungen
über das Eigentum der Schulgrundstücke. Mit Schreiben
vom 30. August 1936 erkennen die Kirchgemeinden Trebnitz, Schwaara,
und Laasen das Eigentum der Gemeinde Trebnitz an dem
Schulgrundstück an.
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In Trebnitz gründet sich eine Genossenschaft der
Bullenhalter, als Mitglieder werden erwähnt: Ernst Gerhardt
und Paul Hemmann
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19.03.1936
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Als neues Gemeinderatsmitglied vereidigt der Bürgermeister
den Einwohner von Trebnitz, Willy Prager.
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09.06.1936
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Der Auftrag zur Reparatur des Spritzenhausdaches wird an R.
Richter aus Laasen gegeben.
Der Bau eines Wasserhochbehälters
in der Gemeinde wird in Aussicht gestellt. Geplant war, diesen
Turm auf dem Grundstück von Paul Kratsch für 300 RM zu
errichten. Die Bausumme wurde auf ca. 28 000 RM geschätzt,
das Fassungsvermögen sollte 150 Kubikmeter betragen.
Ortsbrandmeister von Trebnitz ist Max Biedermann, die Feuerwehr
zählt 24 Mitglieder und 8 Reservemitglieder.
Erich Trommer
wird Bürgermeister in Laasen. Er übt dieses Amt bis
1945 aus.
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Ernst Eichler feiert sein 25-jähriges Dienstjubiläum
bei der Feuerwehr in der Gemeinde Trebnitz.
Im Juni des Jahres
wird ein Doppel-Wohnhaus für die Landarbeiter des
Kammergutes gebaut und im März des darauffolgenden Jahres
ein Waschhaus für das Arbeiterhaus errichtet.
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1937
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Paul Häßelbarth wird Ortsbrandmeister und übt
diese Tätigkeit bis 1940 aus.
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1937/ 1938
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In der Flur Trebnitz beginnt der Bau der Autobahn. Zu den
Einweihungsfeierlichkeiten bei Trebnitz war Adolf Hitler
anwesend. Bei Erdarbeiten zum Bau der Autobahn wurden unter
anderem folgende frühgeschichtlichen Funde gemacht: 103
Scherben, darunter viele verzierte, 14 Feuersteinstücke, 9
Klingen und Klingenbruchstücke, 3 bearbeitete Sandsteine, 4
gebrochene Grünsteingeräte, 3 Bewurfstücke, 5
Kieselsteine.
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Die Mitglieder der Wasserleitungs-Genossenschaft Laasen
beginnen mit dem Bau der Wasserleitung und des Raumes für
die Unterbringung der Wasserpumpe. Dadurch erhielt das obere Dorf
eine Wasserleitung, das untere Dorf wird noch durch Brunnen
versorgt. |