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04.

Nov

2005

Chronik 1920 - 1929 PDF Drucken E-Mail
  
 
  •  Die Jahre 1920 -1929

26.01.1920
Ein Antrag auf Übernahme des Friedhofes von der Kirchengemeinde auf die politische Gemeinde wird gestellt.
  01.04.1920

Die Gemeinde übernimmt die Wasserleitung zum Preis von 19150 Mk. In die Wasserkommission werden Hugo Eichler, Paul Fröhlich und Walter Lange gewählt. Das Darlehen für die Wasserleitung gibt Paul Fröhlich.
  18.03.1920

Oskar Gerhardt legt sein Amt als Feldgeschworener nieder, sein Nachfolger wird Moritz Gerhardt.
Bau der Brahmentalstraße. Die Führung der Straße geht über die Hasensäule. Die Kronenbreite der Straße (Gesamtbreite ohne Graben) beträgt 6 Meter. Die Beschotterung erfolgt mit Kies und der Kostenaufwand wurde mit 160.000 Mk veranschlagt.
 1920

Ortsgesetz über die "Erhebung eines Zuschlages zur Grunderwerbssteuer" tritt in Trebnitz in Kraft.
Hermann Buntrock tritt in Trebnitz seinen Schuldienst an. 1934 erfolgt seine Versetzung nach Gera.

Die Einführung der Vergnügungssteuer und gleichzeitig der Wegfall der Tanzsteuer für die Gemeinde wird beschlossen, eine Biersteuer muß ab 1. April gezahlt werden.
  20.12.1921

Gustav Knolle aus Trebnitz legt sein Amt als Totengräber nieder, Paul Schönfeld übernimmt diese Aufgabe.
Die Arbeiten an der Wasserleitung werden fertiggestellt.

Der Vaterländische Turnverein verkauft seine Turnbühne zum Preis von 920 Mk, ein neues Turnpferd zum Preis von 5637,60 Mk wird angeschafft. Die Mittel zum Kauf des Turnpferdes kamen zum größten Teil aus den Reihen der Vereinsmitglieder. Der Turnverein hatte folgende jährlichen Beitragssätze: Mitglieder 200 Mk, verheiratete Turner 150 Mk und Jungturner 100 Mk, arbeitslose und kranke Mitglieder wurden von der Beitragszahlung befreit.
Das Aufstellen eines Kriegerdenkmals zu Ehren der im 1. Weltkrieg gefallenen Bürger von Trebnitz und Laasen wird vom Gemeindevorstand beschlossen.
Erstmals wird in der Gemeinde ein "Einwohnermeldebuch" geführt.
Die Entlohnung der Feuerwehrmänner wird mit 100 Mk pro Stunde festgelegt.

Der Gebührenanteil zur Bezahlung der Gemeindeschwesternstation wird bewilligt.
  06.1923

Laasen wird erstmals mit dem Ort Trebnitz verschmolzen. Mit Übergabe der Gemeindeakten von Laasen nach Trebnitz trägt die Gemeinde den Namen "Trebnitz/Laasen". Am 1. Oktober 1923 wird Laasen bereits wieder selbständig und wird mit Gera verbunden. 192 Einwohner leben in diesem Jahr in Laasen.

Ein Ortsgesetz legt die "Hundesteuer" fest, für einen Bedarfshund sind vierteljährlich 0.50 Mk für den 1. Luxushund vierteljährlich 2.50 Mk und für einen 2. Luxushund sind vierteljährlich 5.00 Mk zu zahlen.
In Trebnitz beginnt der Bau der Straßenbeleuchtung.

Der Preis für einen Kubikmeter Leitungswasser wird auf 0,20 Mk festgesetzt.
  22.04.1925

Das Gemeindehaus erhält Anschluß an die öffentliche Lichtleitung.
Erstmals werden in Trebnitz "Familienstammbücher" ausgestellt.
  26.08.1925

Ein Vertrag zwischen politischer und Kirchgemeinde legt fest, daß die Kosten (7,50 Mk) für eine Beerdigung freigeistiger Gemeindemitglieder an die politische Gemeinde zu entrichten sind.
  01.10.1925

Die Getränkesteuer für die Gemeinde tritt in Kraft, sie beträgt: 10% für Schaumwein, 10% für Trinkbranntwein, 2 % für Bier und 5% für Wein und weinhaltige Getränke.
Für die Gemeinde wird eine Leichenhalle gebaut.
82 Kinder besuchen die Schule in Trebnitz. Trebnitz hat 29 Schulkinder, Schwaara 40 und Laasen hat 40 Schulkinder.

Dem Kauf eines Ofens für das Gemeindehaus wird zugestimmt.
Ein neues Stallgebäude wird auf dem Kammergut in Laasen errichtet.

Die Trebnitzer Einwohner kämpfen gegen eine große Rattenplage.
  03.1927

Laasen erhält eine Stromleitung. Der Bau des Transformatorenhauses für die Hochspannungsleitung der Gemeinde Laasen durch die Landelektrizitäts-GmbH Ronneburg beginnt.
  11.04.1927

Gesuch von Werner Landgraf zur Schankkonzession für die Trebnitzer Gaststätte "Deutsches Haus".
  21.07.1927

Der Prozentsatz der Biersteuer wird auf 7% mit Wirkung vom 1. Juli 1927 festgesetzt.
  09.1927

Der Zuchtschweinestall und der Einbau einer Arbeiterwohnung erfolgen auf dem Fürstlichen Kammergut Laasen.
Der 2. Lehrer der Volksschule in Trebnitz, Karl Heinrich August Taut beendet nach fast 20-jähriger Tätigkeit in der Schule seinen Schuldienst.

Das Ortsgesetz "Tragen der Leichen" für die Gemeinde wird verabschiedet. Die Männer im Alter von 20-65 Jahren werden zum Leichenträgerdienst verpflichtet, Dienstboten sind von dieser Verpflichtung entbunden.
  23.02.1928

Auf Grund der Einwohnerzahl beschließt der Trebnitzer Gemeinderat, die Zahl seiner Mitglieder auf 7 Personen zu erhöhen.
Pfarrer Karl Robert Freiesleben, der die Verwaltung der Pfarrstelle in Trebnitz seit 1909 inne hatte, verläßt Trebnitz, die Pfarrstelle in Röpsen übernimmt bis zur Neubesetzung die Verwaltung von Trebnitz mit.
  1928

Das Dach der Kirche St. Nicolaus wird durch den Dachdeckermeister Richter aus Laasen mit Schiefer gedeckt. Letztmals findet in der Gemeinde eine Seperation statt. Im Mai wird auf dem Kammergut Laasen das neue Hühnerstallgebäude erbaut.
Als zweiter Lehrer der Volksschule in Trebnitz wird Willy Dämmrich verpflichtet.

Der seit 1911 in Röpsen tätige Pfarrer Arnold Köhler übernimmt die Verwaltung der Pfarrstelle in Trebnitz.
Aktualisiert ( Sonntag, 06. November 2005 um 21:06 )
 
Kommentare (1)
1 Sonntag, 29. August 2010 um 02:30
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