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Brandunglück in
Trebnitz, 5 Güter fallen den Flammen zum Opfer.
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Beim Rückmarsch der
königlich-preußischen Truppen wurde das Regiment
"Braunschweig" in den Dörfern Trebnitz, Schwaara
Zschippach, Negis, Dorna, Röpsen, Roschütz und Stublach
einquartiert. Französische Plünderer raubten den
silbernen Abendmahlskelch und eine Patene aus der St. Nicolaus
Kirche. Beide wurden später durch den Trebnitzer Einwohner
Michael Eichler ersetzt.
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In Trebnitz leben in 31
Häusern 181 Einwohner (86 männlich, 95 weiblich).
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Hinter der Scheune von
Johann Gottlieb Gerhardt in Trebnitz entsteht ein Brand, der
weitere 5 Bauernhöfe erfaßt. Es wird Brandstiftung
vermutet.
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Der Kirchturm wird um 1 Elle
erhöht.
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Große Viehseuche in
Trebnitz.
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Wiederum bricht ein Brand in
Trebnitz aus. Eine Scheune mit vielen Vorräten wurde durch
das Feuer vernichtet.
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Reparaturarbeiten im Inneren
der Kirche (weitere Renovierungen erfolgen 1841 und 1844).
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In Trebnitz werden 160
Einwohner und 28 Häuser gezählt.
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Durch die Superindentatur
erfolgt eine umfangreiche Kirchen- und Schulvisitation. Der
Schulmeister Köberlein unterrichtet in 2 Klassen 72
Schulkinder. Die Überprüfung der Unterrichtsmethoden
und der Leistungen ergab keinen Grund zur Beanstandung.
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Die Schule in Trebnitz
besuchen nur 34 Schulkinder.
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Ältestes überliefertes
Beicht- und Abendmahlregister (die Konfirmationsregister beginnen
1882).
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Johann Gottfried Eichler
erhält die Konzession für den Betrieb der Gaststätte
"Deutsches Haus" in Trebnitz.
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Erteilung der Konzession zum
Betreiben einer Bier- und Branntweinschenke an Christian
Ferdinand Golde.
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Unstimmigkeiten zwischen dem
Bürgermeister J.G. Eichler und den Gemeindemitgliedern
wegen des Baues eines Kommunikationsweges zwischen Gera und
Dorna.
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In den Akten des Kammergutes
von Laasen wird erstmals als Pächter bis 1904 C.G. Pohle
erwähnt. Als Nachfolger wird Herr Renker genannt.
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Bei einer Volks- und
Viehzählung werden in Trebnitz festgestellt: - 256
Einwohner - 52 Pferde - Privathäuser - 237 Rinder -
30 Scheunen - 391 Schafe - 169 Schweine - 15 Ziegen.
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Die Gemeindejagd wird für
12 Jahre an die fürstliche Kammer verpachtet.
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Bau eines Spritzenhauses in
Trebnitz.
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Laasen zählt 119
Einwohner in 27 Familien und 14 Häusern.
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Christian Ferdinand Golde
aus Laasen verunglückt durch einen Sturz von der Hofscheune
tödlich.
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Karl Lange wird als Tierarzt
in Trebnitz erwähnt.
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Das Ortsstatut zur
"Aufbringung der Gemeinde und Parochial-Anlagen" tritt
in Kraft. Erstmals ist für Laasen ein Gemeindesiegel
nachgewiesen. Es besteht in wesentlichen Teilen aus
landwirtschaftlichen Attributen wie, Rechen und Sense oder
Rechen,Sense und Dreschflegel.
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Letzter Versuch zur
Wiederbelebung des Trebnitzer Kupferschieferbergbaus unter
Bergmeister Hartung. Nachdem bei einem Unfall am sogenannten
"Pätzoldschen Schurfschachte" der Steiger Neubert
und ein Bergmann am 19.6.1873 tödlich verunglückten,
wird der Trebnitzer Bergbau endgültig eingestellt.
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Durch die Aufnahme eines
Kapitals ist es möglich, in Trebnitz eine neue Schule zu
errichten. Am 30. Oktober erfolgt die feierliche
Schlüsselübergabe.
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Bau einer Kegelbahn in der
"Landgrafschen Gaststätte".
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Neubau eines Tanzsaales bei
Ernst Landgraf
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Der Lehrer Friedrich Hermann
Brömel wird Vorsitzender des Gemeinderates (bis 1884).
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Traugott und Robert Keller
werden als Pächter der Trebnitzer Ziegelei erwähnt.
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Trebnitz hat 112 Schüler.
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Der Gutsbesitzer Otto
Uhlemann wird Vorsitzender des Gemeinderates. Der Gastwirt Carl
Schmidt erhält das Trebnitzer Ortsbürgerrecht.
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Bei Wahl des Gemeinderates
wird L. Schumann erneut zum Vorsitzenden ernannt, sein
Stellvertreter ist Hugo Eichler.
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26.02.1891
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Die Gutsbesitzer Hermann
Eichler und Paul Kratzsch aus Trebnitz erhalten das Bürgerrecht.
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15.10.1891
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Der jetzige Bürgermeister
Franz Gerhardt wird für weitere 6 Jahre für das Amt des
Bürgermeisters in Trebnitz gewählt.
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17.11.1891
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In der Gemeinderatssitzung
werden folgende Beschlüsse gefaßt: Das Zuspätkommen
eines Gemeinderatsmitgliedes wird mit 15 Groschen und das
unentschuldigte Fehlen eines Mitgliedes mit 30 Groschen bestraft.
Zum Feldgeschworenen wird in dieser Sitzung Oskar Gerhardt
bestimmt. Der Entwurf zum Ortsstatut über die Biersteuer ist
beim Fürstlichen Ministerium zur Genehmigung einzureichen.
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29.12.1891
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Der Nachtwächter Senf
kündigt seinen Dienst in der Gemeinde Trebnitz.
In Trebnitz wird eine
Jagdgenossenschaft gebildet. Gutsbesitzer Louis Strukmann wird
zum Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft gewählt, sein
Stellvertreter wird Gutsbesitzer Franz Gerhardt. In den Akten von
1926 wird die Größe des Gemeindejagdbezirkes mit ca.
422 ha angegeben.
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Für die weiblichen
Tagelöhner wird eine Entlohnung pro Tag mit 1.20 Mk
festgelegt.
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23.01.1892
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Zum neuen Nachtwächter
und Totengräber für Trebnitz wird Gustav Teil
eingestellt, für ein großes Grab erhält er 3.00
Mk, für ein mittleres Grab 2.25 Mk und für ein kleines
Grab 1.50 Mk.
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Der Bürgermeister von
Trebnitz wird zum Kontrolleur der Biersteuer eingesetzt, dafür
erhält er ein Entgelt von 5 Pfennigen pro Hektoliter.
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Die Anschaffung einer
Briefwaage wird dem Gemeinderat bewilligt.
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28.03.1893
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Der Schmiedeteich in
Trebnitz wird für die Zeit vom 1.März 1893 bis 28.
Februar 1899 an den Bewohner von Trebnitz Leonhardt Wesser
verpachtet. Ein jährlicher Pachtzins von 28 Mk ist an die
Gemeindekasse zu zahlen.
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1893
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Beginn der Kanalbauarbeiten
am Gemeindebrunnen. In Laasen wird Franz Bachmann zum
Bürgermeister gewählt.
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Der Einwohner Gustav Karius
aus Trebnitz erhält das Bürgerrecht. Beim Gastwirt
Louis Eichhom wird eine Kegelbahn angebaut.
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14.04.1894
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Die Beschotterung des
"Pfarrberges" und des Dorfweges wird in Aussicht
gestellt.
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Der Trebnitzer Gastwirt
Louis Hühn wird als Ortsbürger aufgenommen.
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18.07.1895
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Die Bürgerrechtsgesuche
von Hermann Krutzmann und Franz Vogel werden bestätigt.
Antrag zur Beschaffung von 2 Laternen für die Gemeinde
Trebnitz wird bestätigt.
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09.1895
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In den Akten des Jahres wird
ein Brand bei Eichhorn in Trebnitz erwähnt.
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Die Gemeinde Trebnitz erhält
einen zweiten Nachtwächter. Theodor Trommler übernimmt
dieses Amt für 5 Mk pro Woche.
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14.11.1896
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Frau Elise Landgraf erhält
die Konzession zur Betreibung einer Gaststätte in
Trebnitz. Feldgeschworener im Jahr 1896 ist Hermann Hühn. Zum
Einschätzungsmitglied wurde Gustav Karius gewählt.
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Für den verstorbenen
Trichinenbeschauer von Trebnitz und Laasen, Paul Schmidt, wird als
Nachfolger der Gastwirt Louis Eichhorn gewählt.
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29.04.1897
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Gemäß Beschluß
des Gemeinderates sind die Steinbrücken abzureißen. Das
Legen von Tonrohren soll bis zum 1.Juni 1897 abgeschlossen sein.
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16.10.1897
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Der Bürgermeister Franz
Gerhardt wird für weitere 6 Jahre für dieses Amt
gewählt. Sein Jahresgehalt beträgt 180 Mk.
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26.11.1897
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Der Gutsbesitzer Moritz
Gerhardt erhält für Trebnitz das Bürgerrecht.
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Gemeinderatsmitglied Franz
Eichler wird in würdiger Weise verabschiedet, das Amt für
ihn übernimmt Walter Gerhardt aus Trebnitz.
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14.02.1898
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Der Lehrer Friedrich Hermann
Brömel feiert seine "silberne Hochzeit". Aus der
Gemeindekasse werden 50 Mk zum Kauf eines Geschenks zur Verfügung
gestellt.
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24.04.1898
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Ein Ortsstatut "Die
Erhebung des Bürger - und Schutzgenossengeldes" für
die Gemeinde Trebnitz tritt in Kraft.
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13.08.1898
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Erstmals wird in den Akten
der Bau eines Bahnhofes in Trebnitz erwähnt, 3000 Mk sollen
von der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden. Die
Bereitstellung der Mittel wird aber vom Gemeinderat abgelehnt.
Bau des Wohnhauses mit Bäckerei in Trebnitz durch Hermann
Reichardt aus Töppeln an der Straße nach Schwaara.
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Die Bürgerrechtsgesuche
von Paul Landgraf und Karl Schädel werden genehmigt, die
Verpflichtung der beiden Bürger erfolgte am 29. April 1899.
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09.03.1899
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Der Schmiedeteich wird für
die Zeit vom 1. März 1899 bis 28. Februar 1905 an Louis
Eichhorn zu einem Pachtpreis von jährlich 31 Mk verpachtet.
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18.11.1899
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In der Gemeinderatssitzung
wird Louis Biedermann zum Kassierer bestimmt. Landwirt Emil
Häßelbarth wird als Ortsbürger aufgenommen. Durch
den Ortsbrandmeister Franz Vogel wird der Antrag zur Gründung
einer Freiwilligen Feuerwehr gestellt. |