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Durch eine Dresdner
Gewerkschaft wird unter dem Bergbeamten Pelargus der
Bergwerksbetrieb wieder aufgenommen.
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Erneuerungsarbeiten am
Schulhausbau. 70 Kinder (30 aus Trebnitz, 29 Schwaara und 11 aus
Laasen) besuchen die Schule.
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Im Kupferbergwerk
verunglückt ein Arbeiter tödlich.
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Der Bergverwalter Nägelein
übernimmt als Nachfolger von Pelargus den Trebnitzer
Bergbau. Durch ihn und ab 1715 durch den Kaufmann Köber
kommt wegen des rücksichtslosen Raubbaus der Betrieb ins
Stocken.
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Ein starker Wassereinbruch,
mit dessen Beseitigung 16 Bergarbeiter vier Wochen lang
beschäftigt sind, behindert den Betrieb.
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Das Bergwerk wird an den
Leipziger Kaufmann Schwab, der zugleich Hauptkäufer des
Kupfers ist, verpfändet.
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Die Kirche St. Nicolaus in
Trebnitz erhält ein kleines Orgelwerk, das 1736 durch eine
neue größere Orgel ersetzt wird.
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Der tiefste Stollen zur
Erschließung des Trebnitzer Bergwerkes wird in Angriff
genommen (Gesaintlänge 600 Lachter mit 5 Luftschächten).
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Trotz vieler Versuche, vor
allem durch den wieder in Trebnitz tätigen Verwalter
Pelargus, kam der Bergbau durch die ungünstigen geologischen
Bedingungen der Lagerstätte, die wiederholten
Wassereinbrüche und die schlechte Betriebsführung für
Jahrzehnte zum Erliegen.
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Das Innere der Kirche erhält
eine Haupterneuerung. Außerdem wurde das Langhaus höher
gebaut und eine zum Kammergut Laasen gehörende Beetstube
angebaut.
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Neuverlosung der
Kirchenstände nach der erfolgten Reparatur der Kirche. Für
die "Männerstühle" (im Kirchenschiff und den
vorderen Sitzen der Empore) waren 16 Groschen zu entrichten. Die
"Weibersitze" (die hinteren Sitze der Empore) wurden
für 8 Groschen verlost. Die Kirchenstände waren nicht
vererbbar und mußten bei einem Todesfall neu verlost
werden.
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Wegen der notwendigen
Reparatur der Pfarrwohnung zu Schwaara kam es zwischen den
Besitzern der ganzen Handgüter, der großen und halben
Höfe und der Kleinhäusler zu Schwaara, Trebnitz und
Laasen zu einer langwierigen Auseinandersetzung über die
Bestreitung der Baukosten. Am 17.Juni 1754 kam es zu einer
Einigung über die notwendigen Frohnleistungen.
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Wegen der drastisch
gesteigerten Sterbelehn kommt es zur Erhebung der Bauern in den
Dörfern um Gera. Der Aufstand konnte nach der Gefangennahme
der Rädelsführer Harnisch und Metzner niedergeschlagen
werden.
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1794
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In Trebnitz leben 160
Einwohner in 28 Häusern. Laasen zählt in diesem Jahr 42
Einwohner (8 Häuser).
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Ein neues Gemeindestatut
wird für Trebnitz erlassen. Es regelt unter anderem die
Besteuerung bei Verkauf bzw. Vererbung der Bauerngüter, die
Bestimmungen bei den Begräbnissen und die Bestrafung von
Taubendieben. |