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04.

Nov

2005

Chronik 1500 - 1699 PDF Drucken E-Mail
  
 
  •  Die Jahre 1500 - 1699


Ein Grobsdorfer Einwohner versucht erneut, den Bergbau wiederzubeleben.

Erstmals wird in Trebnitz eine Schule erwähnt.

Heinrich Posthumus erbt das Gut Laasen. Es wird zum Kammergut des Hauses Reuß, j.L.

Der Trebnitzer Pfarrer Johannes Eichler beschwert sich in einem Schreiben an den Superintendenten Esaias Krüger, dass in seinem Kirchspiel "..neben der Verachtung göttlichen Wortts, auch noch diese drey große Sünden, Gotteslästerung, Schwälgerey und Hurerey gar überhandt genommen..." hätten.

Erneuter Versuch des Bergbaues durch eine Geraer Gesellschaft, die auch eine Schmelzhütte in Gera errichten ließ. Bereits zwei Jahre später stellte sie den Betrieb ein.

Vergebliche Eingabe der Trebnitzer Einwohner an die Landesherrschaft, um das Braurecht wiederzuerlangen. Durch David Feustel aus Untermhaus erfolgt der Bau der Schule in Trebnitz. Die Größe der Schule wurde in den Akten wie folgt angegeben: 20 Ellen lang, 9 Ellen breit und 4 Ellen hoch, mit Wohnstube, Küche , Schlaf- und Speisekammer. Jobst Schulteß von Triptis wird als Schulmeister angestellt. Zum Unterhalt erhielt er jährlich von Schwaara und Trebnitz 11 Scheffel Korn, 1 Gulden, 3 Groschen Bargeld und von jedem Hauswirt zum Heiligen Abend ein Weihnachtsbrot.

Aus diesem Jahr datiert das älteste erhaltene Taufregister. Die Überlieferung der Trauer- und Begräbnisregister beginnt erst 1645

Matthias Eisenberger übernimmt das Schulmeisteramt. Auf ihn folgen im 17. Jahrhundert: Johann Löwe, Christian Zenker, Georg Christner und Caspar Oehme.

Während des Dreißigjährigen Krieges nahmen 3 Soldaten dem Schwarzfärbergesellen, Hans Münch aus Trebnitz 8 Reichstaler und 4 Goldstücke ab. Einem Bauern aus Trebnitz wurden die Röcke gestohlen.

Nach der Schlacht bei Leipzig zogen kaiserliche Völker durch unsere Gegend. Zum wiederholten Mal brach die Pest aus und die vornehmsten Leute aus Gera zogen aufs Land. In Trebnitz brannten 3 Bauernhöfe nieder.

In der Trebnitzer Flur fand während des Dreißigjährigen Krieges ein Gefecht zwischen schwedischen und sächsischen Truppen statt.

Trebnitz hat 108 Einwohner (24 Familien). In Laasen leben 22 Einwohner in 5 Familien.

Eine neue Gemeindeordnung wird in Kraft gesetzt, um die Zerstörungen und Missstände, die der Dreißigjährige Krieg hervorgerufen hatte, wieder zu ordnen.

In Trebnitz werden erwähnt: 8 Bauerngüter, 10 Handfrohngüter, 6 kleine "Häuslein".

Mit dem Bau eines neues Langhauses erhält die Trebnitzer Kirche ihre heutige äußere Gestalt.1681 erfolgt eine gründliche Renovierung des Kircheninneren.

Bei einem Brand in Trebnitz wird ein Gut Opfer der Flammen
Aktualisiert ( Sonntag, 06. November 2005 um 21:00 )
 

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